"deutsche preis für wissenschaftsfotografie"

Samstag, 03. Dezember
Wissen um 11
"deutsche preis für wissenschaftsfotografie"
Hochdotierter Preis bei Wissen um 11

Am Samstag, den 03. Dezember um 11 Uhr wird im Rahmen von Wissen um 11 der "deutsche preis für wissenschaftsfotografie" verliehen. Wissenschaft und Forschung prägen unsere Welt stärker als je zuvor. Um die Tragweite dieser Entwicklungen der Öffentlichkeit zu vermitteln, braucht es gute Fotografinnen und Fotografen. Der von "bild der wissenschaft" und dem Düsseldorfer Pressebüro Brendel ins Leben gerufene "deutsche preis für wissenschaftsfotografie" wird zum sechsten Mal im Haus der Wissenschaft überreicht. Er ist insgesamt mit 20.000 Euro ausgestattet. Aus den 127 Einsendern wählte die Jury unter dem Vorsitz des renommierten Fotografen Wolfgang Volz eine Preisträgerin und drei Preisträger aus.

Mit dem ersten Preis in der Kategorie Einzelfoto wurde der in Erlangen lebende Fotograf Kurt Fuchs ausgezeichnet. Die mit 7.000,- Euro dotierte Auszeichnung bekam Fuchs für eine überraschend emotionale Aufnahme eines Roboters. Dieser wird in einem Exzellenzcluster unter der Federführung der Technischen Universität München in Alltagssituationen getestet.

Den zweiten Preis in der Kategorie Einzelfoto und 4.000,- Euro erhielt der Biologe Florian Gloza-Rausch für ein spektakuläres Bild einer Fledermaus im Flug, die er mit einer geschälten Banane anlockte. Gloza-Rausch, wissenschaftlicher Leiter des Fledermauszentrums in Bad Segeberg, nutzt seine Fotografien dazu, Öffentlichkeitsarbeit für die kleinen Säugetiere zu betreiben.

Mit einer anrührenden Bildserie über einen frühgeborenen Jungen sicherte sich Zorana Mu?iki? den Preis in der Kategorie Reportage. Die Filmemacherin mit einer eigenen kleinen Produktionsfirma erstellt derzeit ihre Abschlussarbeit an der Neuen Schule für Fotografie in Berlin. Der Preis ist mit einer bezahlten Fotoreportage im Wert von 7.000,- Euro verbunden, die in bild der wissenschaft erscheint.

In der Kategorie Mikro-/Makrofotografie gewann der Schweizer Fotograf Martin Oeggerli mit vier Bildern von Schmetterlingseiern, die er in einem Raster-Elektronen-Mikroskop aufgenommen hat - und bewies damit, dass die Insekten nicht nur mit ihren farbenprächtigen Flügeln beeindrucken. Er erhält für die Arbeit ein Preisgeld von 2.000,- Euro.

Am Samstag, den 10. Dezember wird Prof. Dr. Kerstin Schill den Vortrag halten: "Intelligente Assistenzsysteme für die alternde Gesellschaft".

"Wissen um 11", die Wissenschaftsmatinee in Bremen, in der spannende und aktuelle Themen aus der Wissenschaft jeden Samstag um 11 Uhr in dreißig Minuten vorgestellt werden.
Der Eintritt ist frei.

Wir bitten um Verständnis dafür, dass das Platzangebot im Olbers-Saal aus feuerschutzpolizeilichen Gründen auf 195 Personen begrenzt ist.

"deutsche preis für wissenschaftsfotografie"