Preisverleihung Wissenschaftsfotografie

"deutscher preis für wissenschaftsfotografie"
Hochdotierte Preisverleihung bei "Wissen um 11"

Am Samstag, den 05. Dezember um 11 Uhr wird im Rahmen von Wissen um 11 der "deutsche preis für wissenschaftsfotografie" verliehen. Wissenschaft und Forschung prägen unsere Welt stärker als je zuvor. Um die Tragweite dieser Entwicklungen der Öffentlichkeit zu vermitteln, braucht es gute Fotografen. Der von "bild der wissenschaft" und dem Düsseldorfer Pressebüro Brendel ins Leben gerufene "deutsche preis für wissenschaftsfotografie" wird am 05. Dezember um 11 Uhr zum vierten Mal im Haus der Wissenschaft überreicht. Zu sehen bis zum 11. Januar 2010.

Wissenschaft fürs Auge
Der "deutsche preis für wissenschaftsfotografie" geht in diesem Jahr an fünf Fotografen.

Den 1. Preis Einzelfotografie erhält Thomas Pflaum aus Castrop-Rauxel. Das Foto des 53-Jährigen zeigt die Interaktion zwischen Mensch und Roboter. Pflaum hat in Dortmund und Bielefeld Fotodesign studiert und arbeitet seit 1983 als freiberuflicher Fotograf.

Mit dem 2. Preis Einzelfotografie wird der Bremer Jan Meier ausgezeichnet. Die Jury würdigte die Aufnahme des 38-Jährigen von dem Belastungstest eines Modells des europäischen Forschungseisbrechers /Aurora Borealis/. Meier machte 1997 seinen Meister im Fotohandwerk und 2003 sein Diplom in Geographie. Am liebsten fotografiert er in Häfen.

Der Preis für die beste Fotoreportage wird dem Franzosen Patrick Dumas für seine Dokumentation über die Herstellung des Spiegels des Herschel-Teleskopes verliehen. Der 50-Jährige wohnt in Toulouse und ist seit 1984 für verschiedene Fotoagenturen tätig.

Der Sonderpreis Zukunft Gestalten geht an Paul Langrock. Der 55-jährige Berliner hat im Ausland verschiedene Anlagen für erneuerbare Energien fotografiert, an deren Bau deutsche Firmen maßgeblich beteiligt sind. Langrock ist eigentlich Diplom-Psychologe, machte aber Anfang der 1980er-Jahre sein Hobby zum Beruf und ist seitdem selbstständiger Fotograf.

Über den Preis Mikro-/Makrofotografie darf sich der 35-jährige Schweizer Martin Oeggerli für seine Bildserie unterschiedlicher Einzelblüten eines Gänseblümchens freuen. Oeggerli ist promovierter Molekularbiologe. Er hat sich darauf spezialisiert, mithilfe der Rasterelektronenmikroskopie kleinste Objekte abzulichten.

Am Samstag, den 12. Dezember wird Michaela Molzahn den Vortrag halten: "Tiergestützte Pädagogik mit Lamas & Alpakas für Kinder und Erwachsene".

"Wissen um 11", die Wissenschaftsmatinee in Bremen, in der spannende und aktuelle Themen aus der Wissenschaft jeden Samstag um 11 Uhr in dreißig Minuten vorgestellt werden.
Der Eintritt ist frei.

Hier finden Sie die Bilder der Preisverleihung...

Preisverleihung Wissenschaftsfotografie