Ökologische Folgen intensiver Aquakultur: Beispiel Philippinen

Samstag, 27. Oktober
Wissen um 11
Ökologische Folgen intensiver Aquakultur: Beispiel Philippinen
Dr. Christiane Hassenrück bei Wissen um 11

Am Samstag, den 27. Oktober um 11 Uhr wird Dr. Christiane Hassenrück den Vortrag halten: „Ökologische Folgen intensiver Aquakultur: Beispiel Philippinen“. Hassenrück studierte Meeresbiologie in Leipzig, Oldenburg und an der James Cook University in Australien. Ihre Doktorarbeit schrieb sie am Max-Planck-Institut in Bremen im Bereich der Marinen Mikrobiologie. Mittlerweile arbeitet sie als Postdoc in der Arbeitsgruppe Tropische Marine Mikrobiologie am Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung (ZMT) und beschäftigt sich mit der Artenvielfalt mikrobieller Organismen und deren Bedeutung in der Aquakultur und in anderen Meereslebensräumen der Tropen.

Der Vortrag
Aquakultur deckt einen Großteil des Nahrungsbedarfs der Weltbevölkerung. Oft besteht dabei ein Konflikt zwischen Profitstreben und Nachhaltigkeit. Das ZMT forscht in den Philippinen über die ökologischen Auswirkungen intensiver Aquakultur. Ein Schwerpunkt liegt auf den kleinsten Mitgliedern des Ökosystems: den Bakterien. Sie leisten einen wichtigen Beitrag für den Abbau von Futterresten und Fischkot, führen aber auch zur Entstehung von Sauerstoffmangel im Wasser und spielen eine Rolle als Krankheitserreger. In ihrem Vortrag erläutert die Referentin, wie mit modernsten molekularen Methoden festgestellt wird, welche Bakterien in dem Aquakulturgebiet vorkommen und welche Auswirkungen sie auf das Ökosystem und auf die Gesundheit von Mensch und Tier haben.

Am Samstag, den 3. November wird Sven Stappert den Vortrag halten: SpaceX – Wiederverwertbarkeit von Trägerraketen in der Raumfahrt.

"Wissen um 11", die Wissenschaftsmatinee in Bremen, in der spannende und aktuelle Themen aus der Wissenschaft jeden Samstag um 11 Uhr in dreißig Minuten vorgestellt werden.
Der Eintritt ist frei.

Wir bitten um Verständnis dafür, dass das Platzangebot im Olbers-Saal aus feuerschutzrechtlichen Gründen auf 195 Personen begrenzt ist.

Dieser Vortrag wurde von Maria M. Nunes begleitet. Hier finden Sie Sketchnotes zum Vortrag.

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