Die Bremer Hochschulen in der Flüchtlingskrise – über Pionierarbeit und hochengagierte Neuankömmlinge

Samstag, 23. Juli
Wissen um 11
Die Bremer Hochschulen in der Flüchtlingskrise – über Pionierarbeit und hochengagierte Neuankömmlinge
Jens Kemper bei Wissen um 11

Am Samstag, den 23. Juli um 11 Uhr wird Jens Kemper den Vortrag halten: Die Bremer Hochschulen in der Flüchtlingskrise – über Pionierarbeit und hochengagierte Neuankömmlinge. Kemper war seit 2007 im International Office der Universität Bremen tätig. Dort beriet er internationale Studierende und Studieninteressierte zum Thema Studium in Bremen. Der Focus der Tätigkeit beinhaltete die Analyse von weltweit unterschiedlichen Bildungssystemen und der Adaption zum Hochschulstandort Universität Bremen. 2014 rückte das Thema Flucht und Studium in den Vordergrund. Gemeinsam mit Andrea Thode von der Hochschule Bremen baut er derzeit das neue Hochschulbüro für Geflüchtete "HERE" im Haus der Wissenschaft in Bremen auf.

Der Vortrag
Im Jahr 2015 sahen sich die bremischen Hochschulen im Zuge der Flüchtlingswelle unerwarteten Herausforderungen gegenüber. Die Universität Bremen hatte sich bereits zum Sommersemester 2014 als erste deutschland- und europaweit des Themas "Geflüchtete mit akademischen Hintergrund" angenommen und das Programm "IN-Touch" ins Leben gerufen und so ein vielbeachtetes Zeichen gesetzt. Die Erfahrungen konnten genutzt werden, um ein gemeinsames Bremer Hochschulbüro für Geflüchtete zu etablieren. Viele Menschen, die nach Deutschland kommen haben den Wunsch, ihre abgebrochene akademische Karriere fortzusetzen oder auch eine zu beginnen. Sie sind hoch motiviert und warten auf ihre Chance. Wer sie sind und wie der Übergang von einer zur anderen akademischen Kultur erfolgen kann ist Thema des Vortrags.

Am Samstag, den 30. Juli wird Prof. Dr. Michael Bau den Vortrag halten: Der versteinerte Ozean.

"Wissen um 11", die Wissenschaftsmatinee in Bremen, in der spannende und aktuelle Themen aus der Wissenschaft jeden Samstag um 11 Uhr in dreißig Minuten vorgestellt werden.
Der Eintritt ist frei.

Wir bitten um Verständnis dafür, dass das Platzangebot im Olbers-Saal aus feuerschutzrechtlichen Gründen auf 195 Personen begrenzt ist.

Die Bremer Hochschulen in der Flüchtlingskrise – über Pionierarbeit und hochengagierte Neuankömmlinge