deutscher preis für wissenschaftsfotografie

Samstag, 23. November
Wissen um 11
deutscher preis für wissenschaftsfotografie
Pressebüro Brendel und bild der wissenschaft bei Wissen um 11

Am Samstag, den 23. November um 11 Uhr findet im Rahmen von Wissen um 11 die Verleihung des "deutschen preises für wissenschaftsfotografie" statt. Der von der Zeitschrift "bild der wissenschaft" und dem Düsseldorfer Pressebüro Brendel zum achten Mal vergebene Preis ist mit insgesamt 18.000 Euro dotiert. Aus rund 100 Einsendungen wählte die Jury unter dem Vorsitz des renommierten Fotografen Wolfgang Volz vier Preisträger aus. Der Wettbewerb richtet sich an Fotografen und Fotografinnen, die aktuelle Forschung und Technologie ansprechend und ungewöhnlich ins Bild setzen.

Die Preise
Mit dem 1. Preis in der Kategorie Einzelfoto wurde der in Berlin lebende Künstler und Fotograf Menno Aden ausgezeichnet. Die mit 7000,- Euro dotierte Auszeichnung bekam Aden für eine ganz ungewöhnliche Idee, Forschung zu darzustellen. Die Aufnahme "Lab" zeigt ein modernes Bio-Labor aus der Vogelperspektive und besteht aus 600 Einzelaufnahmen, die zu einem Bild zusammengesetzt wurden. Dadurch entsteht eine Perspektive, die so in Wirklichkeit nicht zu sehen ist.

Den 2. Preis in der Kategorie Einzelfoto und 4000,- Euro erhielt der in Leipzig ansässige Fotograf André Künzelmann für die Aufnahme eines simulierten Waldmodells. Die märchenhaft nmutende blasig-blubbernde bunte 3D-Projektion wurde im Visualisierungszentrum des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) in Leipzig aufgenommen.

Wald von einer ganz anderen Seite zeigt die prämierte Bildserie, für die sich Ilja C. Hendel den Preis in der Kategorie Reportage sicherte. Der in Oslo lebende Fotograf gibt mit seinen Fotos einen vielseitigen Einblick in das Thünen-Kompetenzzentrum Holzherkünfte in Hamburg. Besonders beeindruckt die Xylothek, das Herzstück des Instituts, eine der größten wissenschaftlichen Holzsammlungen der Welt. Der Preis ist mit 5000,- Euro dotiert.

In der Kategorie Mikro-/Makrofotografie gewann der Fotograf Viktor Sykora, der als Biologe an der Medizinischen Fakultät der Karls-Universität Prag forschte. Fünf Bilder von Insekten, die er in einem Raster-Elektronen-Mikroskop aufgenommen und kunstvoll koloriert hat, zeigen Details wie Kopf, Auge, Fühler, Flügel und Beine als bizarre Gebilde. Der Fotograf erhält für die Arbeit 2000,- Euro Preisgeld.

Am Samstag, den 30. November wird Prof. Dr. Rolf Drechsler den Vortrag halten: Technik als Chance: zwischen Berührungsangst und Wissensdrang.

"Wissen um 11", die Wissenschaftsmatinee in Bremen, in der spannende und aktuelle Themen aus der Wissenschaft jeden Samstag um 11 Uhr in dreißig Minuten vorgestellt werden.
Der Eintritt ist frei.

Wir bitten um Verständnis dafür, dass das Platzangebot im Olbers-Saal aus feuerschutzrechtlichen Gründen auf 195 Personen begrenzt ist.

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