"der deutsche preis für wissenschaftsfotografie"

deutscher preis für wissenschaftsfotografie

Bildautor: Volker Steger; Aufnahmedatum: Januar 2012. Aufgenommen am Max-Planck-Institut für Plasmaphysik, IPP, Garching bei München. Das Bild zeigt einen Blick in das Plasma-Gefäß des Max-Planck-Instituts für Plasmaphysik in Garching bei München. Das Experiment heißt Asdex Upgrade und dient der Vorbereitung des ITER Fusionsreaktors, der erstmals mehr Energie aus Kernfusion erzeugen soll als er verbraucht.

Samstag, 24. November
Wissen um 11
"der deutsche preis für wissenschaftsfotografie"
"bild der wissenschaft" und Pressebüro Brendel bei Wissen um 11

Am Samstag, den 24. November um 11 Uhr findet im Rahmen von Wissen um 11 die Verleihung des "deutschen preises für wissenschaftsfotografie" statt. Zum siebten Mal wurde der deutsche preis für wissenschaftsfotografie von der Zeitschrift bild der wissenschaft und dem Düsseldorfer Pressebüro Brendel vergeben. Er ist mit insgesamt 20.000 Euro dotiert. Aus den 136 Einsendern wählte die Jury unter dem Vorsitz des renommierten Fotografen Wolfgang Volz eine Preisträgerin und drei Preisträger aus. Zusätzlich wurde ein Sonderpreis ausgelobt. Der Wettbewerb deutscher preis für wissenschaftsfotografie richtet sich an Fotografinnen und Fotografen, die aktuelle Forschung und Technologie ansprechend und ungewöhnlich ins Bild setzen. Unterstützt wird die Initiative von der Fraunhofer Gesellschaft, der Universität Bremen, der BMW Group sowie dem Journalisten-Onlineservice supress-redaktion.de.

Die Preise:
Mit dem ersten Preis in der Kategorie Einzelfoto wurde der in Dresden lebende Fotograf Sven Döring ausgezeichnet. Die mit 7000 Euro dotierte Auszeichnung bekam Döring für eine mit Ironie und Witz inszenierte Aufnahme eines Gehirnforschers der TU Dresden. Seine Forschung am Mäusegehirn wird visualisiert durch eine muntere Invasion von weißen Plüschmäusen, die den Schreibtisch des Forschers bevölkern und offensichtlich auch an seiner Person Interesse bekunden.

Den zweiten Preis in der Kategorie Einzelfoto und 4000 Euro erhielt der in München ansässige Fotograf Volker Steger für einen ungewöhnlichen Blick in das riesige Plasmagefäß des Max-Planck-Instituts für Plasmaphysik in Garching. Die Projektion eines Kugelpanoramas zeigt den gesamten Innenraum in der geheimnisvollen Anmutung einer Science-Fiction-Kulisse.

Mit einer faszinierenden Bildserie über Klebstoff-Forschung sicherte sich David Klammer den Preis in der Kategorie Reportage. Der Kölner Fotograf inszenierte jede Aufnahme als stimmig komponiertes Tryptichon. Entstanden sind die Bilder am Fraunhofer Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM in Bremen. Der Preis ist mit einer Fotoreportage im Wert von 7000 Euro verbunden, die in bild der wissenschaft erscheint.

In der Kategorie Mikro-/Makrofotografie gewann die freie Fotografin und ehemalig biologisch-technische Assistentin Anita Reinsch mit zwei Bildern aus der Botanik, die sie in einem Raster-Elektronen-Mikroskop aufgenommen hat. Eine Grasblüte und ein Schachtelhalm mit Erlenpollen in Makrogröße entführen den Betrachter wie Fabelwesen ins Reich der Fantasie. Die Fotografin erhält für die Arbeit 2000 Euro Preisgeld.

Die hohe Qualität und ungewöhnliche Optik einer Reportage veranlassten die Jury, spontan einen Sonderpreis auszuloben. Der Fotograf Christian Lünig aus Dortmund überzeugte mit seinen Schwarz-Weiß-Fotos aus dem Inneren von Kernfusionsreaktoren.

Am Samstag, den 1. Dezember wird PD Dr. Fred Jopp den Vortrag halten: "Computermodellierungen in den Umweltwissenschaften".

"Wissen um 11", die Wissenschaftsmatinee in Bremen, in der spannende und aktuelle Themen aus der Wissenschaft jeden Samstag um 11 Uhr in dreißig Minuten vorgestellt werden.
Der Eintritt ist frei.

Wir bitten um Verständnis dafür, dass das Platzangebot im Olbers-Saal aus feuerschutzpolizeilichen Gründen auf 195 Personen begrenzt ist.

"der deutsche preis für wissenschaftsfotografie"