Literarische Sprache als Versöhnungsfaktor

Samstag, 2. September
Wissen um 11
Literarische Sprache als Versöhnungsfaktor
Kangnikoé Adama bei Wissen um 11

Am Samstag, den 2. September um 11 Uhr wird Kangnikoé Adama, den Vortrag halten: Literarische Sprache als Versöhnungsfaktor. Nach seinem Bachelor an der Universität Abomey-Calavi (Benin) schrieb Adama seine Magisterarbeit zu Heinrich v. Kleists Text „Die Verlobung in St. Domingo“. Im Anschluss absolvierte er nach sieben Jahren Lehrtätigkeit am Gymnasium seinen Master an der Universität Blaise Pascal in Paris (Frankreich). Dabei ging es um die Teilnahme der Frauen an der Konfliktschlichtung in der frankophonen Literatur Afrikas. Das Thema seiner Dissertation an der er zurzeit arbeitet lautet: „Furchtbare Wahrheiten. Gewalt in der Erzählprosa des frühen 19. Jahrhunderts (Heinrich von Kleist, Clemens Brentano, Achim von Arnim, E.T.A. Hoffmann)“. Adama ist Mitglied beim Afrika Netzwerk Bremen e.V..

Der Vortrag
Am Beispiel von Goethes „Iphigenie auf Tauris“ und Lessings „Nathan der Weise“, zwei kanonischen deutschen Schriftstellern, die durch ihren aufklärerischen Ton in ihren Werken den Weg der Humanität aufzeigen, wird herausgearbeitet, welche Bedeutung einer literarischen Sprache in unserer heutigen globalisierten Welt zukommt. Analysiert wird insbesondere, welche Kraft von einer angemessenen Sprachkompetenz im Zusammenhang mit entsprechendem Verhandlungsgeschick ausgeht, um Menschen nicht zu trennen sondern auf Versöhnungskurs zu bringen.

Am Samstag, den 9. September wird Prof. Dr. Achim Schlüter den Vortrag halten: Dünger und Korallen, Tanker und Apfelbäume – Wie die Schnittstelle Land und Meer immer stärker zusammen wächst.

"Wissen um 11", die Wissenschaftsmatinee in Bremen, in der spannende und aktuelle Themen aus der Wissenschaft jeden Samstag um 11 Uhr in dreißig Minuten vorgestellt werden.
Der Eintritt ist frei.

Wir bitten um Verständnis dafür, dass das Platzangebot im Olbers-Saal aus feuerschutzrechtlichen Gründen auf 195 Personen begrenzt ist.

Literarische Sprache als Versöhnungsfaktor